Evangelisch-Methodistische Kirchgemeinde

 http://www.emk-burkhardtsdorf.de/

Die Methodistengemeinde in Gornsdorf wurde eigentlich am 25. September 1894 in Meinersdorf gegründet. Bei Louis Lieberwirth fanden die ersten Veranstaltungen statt.Damals setzte sich die Gemeinde aus 12 Mitgliedern zusammen.

Von 1895 bis 1911 fanden die Klaß- und Gebetsstunden in der Wohnung von Otto Roscher statt. Seit dem Jahr 1913 gehört die Gemeinde zum neugegründeten Gemeindezirkel Burkhardtsdorf. Im sogenannten “Hobelhaus” fand die Gemeinde ab 1911 ein neues Zuhause. Etliche Kinder des Ortes versammelten sich in der Sonntagsschule. 1921 vollzogen die 41 Mitglieder den Umzug von Meinersdorf nach Gornsdorf. 1924 kam es auf dem Grund- stück von Emil Drechsel zum Bau einer neuen Kapelle. Somit war für die Gemeinde Gornsdorf/Meinersdorf ein neues Heim geschaffen. Ein Musikverein (Streich- und Zupfinstrumente) wurde gegründet, aus dem sich 1928 der gemischte Chor heraus- bildete. Besonders lebendig zeigte sich die Jugend, die im damaligen Jugendbund organisiert war. Auch ein Frauenverein fehlte nicht. Die Kriegswirren gingen auch an der Gornsdorfer Gemeinde nicht spurlos vorüber. In der Nachkriegszeit blühte die Arbeit wieder auf und hielt sich auch beständig in den 40 Jahren Sozialismus. Heute versammeln sich bis zu 40 Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder regelmäßig zu Gottesdiensten, Bibelstunden, Singstunden, zum Kindergottesdienst oder zu Haus- und Gebetskreisen in der schmucken kleinen “Christuskapelle” an der Hauptstraße 38.

1975 konnte die 50 Jahre alte Holzkapelle durch ein massives, gemauertes Gebäude ersetzt werden. Seit ca. 2000 sind die Gemeinden Gornsdorf und Burkhardtsdorf praktisch zu einer Gemeinde verschmolzen und die Veranstaltungen finden im Wechsel in Burkhardtsdorf (alte Poststraße) und in Gornsdorf statt.