Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und damit auch zahlreiche Veranstaltungen. Gerade hier bei uns im Erzgebirge wird diese Zeit geprägt von gemütlichem Beisammensein, Weihnachtsmärkten und erzgebirgischem Brauchtum. Dieses Jahr stehen die Organisatoren und Mitwirkenden jedoch vor großen Herausforderungen.

Am Freitag vergangener Woche haben sich Gemeindeverwaltung, Eigenbetrieb und die am Weihnachtsmarkt mitwirkenden Gewerbetreibenden und Vereine getroffen, um über die Umsetzung der mit dem Infektionsgeschehen einhergehenden Beschränkungen zu diskutieren:

• Einzäunung des Veranstaltungsgeländes bzw. Abgrenzung der Bereiche, in denen Speisen und Getränke angeboten werden
• Getrennter Ein- und Ausgang und Einbahnstraßenregelung
• Besucherzahlbeschränkung (Einlasskontrolle)
• Kontaktdatenerfassung
• Sicherstellung der Einhaltung der Abstandsregelung
• kein Bühnenprogramm.

Es wurden verschiedene Varianten zur Umsetzung diskutiert, letztlich kamen jedoch alle Anwesenden übereinstimmend zu der Auffassung, dass mit Erfüllung der umfangreichen Auflagen die Atmosphäre und das Flair des Weihnachtsmarktes leiden bzw. verloren gehen. Zudem sind in Anbetracht des Infektionsgeschehens weitere Einschränkungen wahrscheinlich, welche das Risiko der Gewerbetreibenden, das der ehrenamtlich Mitwirkenden der Vereine aber auch das der Besucher zusätzlich erhöhen.

Daher haben sich alle Teilnehmer dafür ausgesprochen, in diesem Jahr keinen Weihnachtsmarkt und kein Pyramidenanschieben durchzuführen.

Wir bedauern diesen Schritt und bitten um Verständnis. In der Hoffnung, dass die Lage zu Ostern wieder entspannt ist, planen wir stattdessen die Durchführung eines Ostermarktes in Verbindung mit dem Osterbrunnenfest 2021.

gez. Andrea Arnold
Bürgermeisterin